Falkland-Südgeorgien-Antarktische Halbinsel |
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Tourcode: 967718-01 |
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Datum: 27. November - 20. Dezember 2019 |
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Männer für gefährliche Fahrt gesucht. Geringe Heuer. Bittere Kälte. Lange Monate der absoluten Dunkelheit. Ständige Gefahr. Sichere Rückkehr zweifelhaft. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall. Mit dieser Anzeige warb der berühmte britische Polarforscher Sir Ernest Shackleton für seine Antarktis-Expedition mit der Endurance, die vor gut einhundert Jahren, am 1. August 1914, in See stach. Die Antarktis-Durchquerung sollte ihm als Erstem gelingen, nachdem Nord- und Südpol bereits erobert waren. Eine dramatische Expedition nahm ihren Lauf, in welcher Shackleton zwar scheiterte, aber dennoch als Held gefeiert wurde, da er trotz äusserst widriger Bedingungen keinen einzigen Mann seiner Mannschaft verloren hatte. Auf dieser antarktischen Odyssee begeben wir uns auf die Spuren von Shackleton und anderer berühmter Entdecker und zu beeindruckenden Landschaften. Aber auch in ein Paradies für Tiere: Riesige Pinguinkolonien, Robben, Wale und Seevögel haben ihre Heimat in der unwirklichen Welt des Eises gefunden. In Südgeorgien stehen wir sprachlos inmitten der grössten Königspinguinkolonie. Wir tauchen ein in die Geheimnisse des sechsten Kontinents und erleben unendliche Eisweiten, gewaltige Gletscher in allen Formen, karge Täler und schneebedeckte Berggipfel. Anlandungen in einer beeindruckenden, weissen Landschaft und Schiffspassagen, die zu den schönsten der Welt gehören, füllen unsere Tage mehr als vollständig aus. Die landschaftlichen Höhepunkte der Antarktischen Halbinsel werden uns in ihren Bann ziehen. |
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Reiseverlauf
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Reisebegleitung: Josef Wermelinger |
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1. Tag: Hinflug
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Linienflug mit LUFTHANSA von Zürich nach Buenos Aires |
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2. Tag: Buenos Aires
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Ankunft in Buenos Aires und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt |
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3. Tag: Ushuaia
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Transfer zum Flughafen und Weiterflug nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Transfer zum Hotel. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. |
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4. Tag: Einschiffung
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Vormittags Ausflug zum Nationalpark "Tierra del Fuego". Nachmittags Einschiffung auf unser Expeditionsschiff und Leinen los Richtung Falkland Inseln. Die ersten Stunden unserer Expeditions-Kreuzfahrt führen uns durch den landschaftlich schönen Beagle Kanal. |
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5. Tag: auf See
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Wir machen uns mit unserem Schiff vertraut. Die mitreisenden Lektoren erzählen uns in ersten Vorträgen viel Wissenswertes über die Geschichte und das Leben auf den Falklands und bereiten uns auf die ersten Anlandungen vor. Auch sind diese Gewässer ein beliebter Aufenthaltsort für Wale, die auf ihren Wanderungen die Falklandregion kreuzen. |
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6. Tag: Falklandinseln
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Denkt man an die Falklands, so fällt einem zuerst der Krieg der Engländer und Argentinier um diesen Flecken Erde ein. Die größte Sehenswürdigkeit ist jedoch die seltene Tier- und Pflanzenwelt. Gleich mehrere Pinguinarten, darunter die putzigen Felsenpinguine und Magellanpinguine, kommen hier in großen Kolonien vor. Aber auch Seeelefanten liegen an den Stränden und die beeindruckenden Schwarzbrauenalbatrosse brüten im kniehohen Tussock-Gras. |
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7. Tag: Stanley
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„Der Besucher soll aus Stanley mitnehmen, dass dies eine sehr britische Stadt ist, in einem sehr britischen Land“ - diesem Wunsch des Gouverneurs der Inseln können wir bei einem Spaziergang durch das kleine Städtchen gerne nachkommen. |
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8.-9. Tag: auf See
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Der Kurs führt Richtung Süden über die Antarktische Konvergenz und wir merken einen plötzlichen Temperaturrückgang. Die Gewässer sind reich an Nahrung für Seevögel und Meerestiere. |
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10.-13. Tag: Südgeorgien
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Am 5. November 1914 erreichte Shackletons Endurance Südgeorgien. Rund einhundert Jahre später werden wir am Grab des berühmten Polarforschers stehen und ihm die Ehre erweisen. Unser Aufenthalt in diesem Naturparadies gibt uns unzählige und vielfältige Anlandungsmöglichkeiten, die uns die Einzigartigkeit der Landschaft und des Tierlebens vermittlen. Wir werden durch verlassene Walfängersiedlungen spazieren, durch deren Straßen nun Königspinguine watscheln und in Grytviken das kleine Museum und die Kirche besuchen. Bei Fortuna Bay und Bay of Isle befinden sich brütende Wanderalbatrosse und in Salisbury Plain eine riesige Kolonie von Königspinguinen. Weitere Anlandungen sind geplant in Gold Harbour, St. Andrews Bay und der Cooper Bay. Krönender Abschluss ist die Fahrt durch den Drygalski Fjord. |
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14. Tag: auf See
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Wir nehmen Kurs Südost. |
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15. Tag: Südorkney-Inseln
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Noch gute 1000 sm von der Antarktischen Halbinsel entfernt liegen die Südlichen Orkneyinseln knapp südlich der antarktischen Konvergenz und fallen damit unter den Antarktisvertrag und dem entsprechenden Schutz. Auf den Inseln befindet sich eine antarktische Wüste und Forscher von unterschiedlichen Instituten haben herausgefunden, dass hier mehr als 1.200 Lebewesen beheimatet sind, darunter auch besondere Seeigel, Krebse und vieles mehr. Damit kommen hier mehr Tierarten als auf den Galápagos-Inseln vor! Berühmt wurde diese Inselgruppe auch durch den Polarforscher Ernest Shackleton und seine dramatische Rettungsaktion. Die Anlandungen in dieser unwirklichen Region sind schwierig und können nicht garantiert werden. Aber wenn die Bedingungen es zulassen, besuchen wir die argentinische Forschungsstation Orcadas. |
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16. Tag: auf See
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Unsere Expeditons-Kreuzfahrt führt uns immer näher an den eisigen Kontinent heran. Der Kurs geht Richtung Weddell-Meer. Immer mehr große Eisberge kommen uns aus der Antarktis entgegen. |
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17.- 19. Tag: Antarktische Halbinsel
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Bereits Amundsen beschrieb diese Region als ein Märchenland. Auf den Südshetland Inseln versuchen wir Anlandungen in der Caldera auf Deception Island. Die Einfahrt in die Caldera ist nur bei Windstille und mit kleinen Expeditionsschiffen möglich. "Neptuns Blasebalg" wird die Einfahrt passender Weise auch genannt. An Land sehen wir Relikte aus der Wal- und Robbenfängerzeit, aber auch eine Kolonie von Zügelpinguinen, die sich hier ein Zuhause eingerichtet haben. Eine weitere Anlandung ist die Half Moon Bay, wo träge Weddell- und Pelzrobben am Strand liegen, deren Population sich in den letzten einhundert Jahren wieder gut erholt hat. Auf der Vulkaninsel Paulet Island leben 200.000 Adeliépinguine. Auf einer Expeditions-Kreuzfahrt in die Antarktis kann nicht jede Anlandung garantiert oder im voraus geplant werden, aber die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass jede Reise unvergesslich sein wird. Weitere Anlandungen werden je nach Eislage geplant. |
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20.- 21. Tag: Drake Passage
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Keine Antarktis-Reise ist vollständig ohne das Passieren der berühmten Drake Passage. |
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22. Tag: Ausschiffung
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Wir erreichen Ushuaia am frühen Morgen. Eine einmalige Expeditions-Kreuzfahrt ist zu Ende. Ausschiffung und Flug nach Buenos Aires. Transfer zum Hotel |
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23. Tag: Buenos Aires
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Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz. |
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24. Tag: Rückkehr und Ankunft in Zürich
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Ankunft in Zürich. |
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Hinweis
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Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen. |
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PREISE FÜR POLARNEWS - EXPEDITION
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Reisebegleitung
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Josef Wermelinger, Polarguide |
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