Nordostpassage - mit der Akademik Shokalskiy |
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Tourcode 067656-01 |
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Datum: Datum: 26. Juli - 23. August 2020 |
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Die legendäre Nordostpassage, der Seeweges nach Asien, von der Barents See bis zur Bering Straße. Ihr Erst-Durchquerer Nordenskjöld benötigte dafür eine Überwinterung im Eis und insgesamt 300 Tage. Auf unserer Expeditions-Kreuzfahrt nehmen wir diese abenteuerliche Route, auf der auch in unserer modernen Zeit nicht planbare Ereignisse den Kurs und die Anlandungen bestimmen. In den abgelegensten Gebieten der Arktis treffen wir auf eine besonders artenreiche Tier- und Pflanzenwelt und haben viele Gelegenheiten, diese intensiv zu beobachten. |
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2. Tag: Anadyr – Einschiffung |
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3. Tag: Preobrazhnaya Bucht |
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4. Tag: Whale Bone Alley, Gil’mimyl und auf See |
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5. Tag: Kap Dezhnev und Uelen |
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Uelen ist der östlichste Ort auf der eurasiaschen Seenplatte |
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6. Tag: Kolyuchin Island |
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an einem kleinen Strand tummeln. Hin und wieder sind auch Eisbären auf der Insel versteckt, nicht unüblicherweise auch in der verlassenen russischen Polarstation auf dem Plateau. Bei guten Bedingungen Anlandung und ein Spaziergang zu den Überresten der Inuit-Siedlung Naukan. |
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7. - 9. Tag: Wrangel-Insel |
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insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in grosser Zahl. Wichtig: Alle Landungen und Ausflüge auf beiden Inseln sind abhängig von örtlichen Genehmigungen und den zum Teil extremen Eisbedingungen. |
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Wrangel Island |
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Die Insel wurde 2004 mit ihrer atemberaubenden Landschaft von der UNESCO zum nördlichsten Weltnaturerbe erklärt und in die Liste des Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit aufgenommen. Bereits seit 1976 existiert das «Naturreservat Wrangelinsel», ein Schutzgebiet insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in grosser Zahl. Zudem ist die Wrangel Insel nach wissenschaftlichem Konsens wohl der Ort, an dem ca. 1'500 v. Chr. die letzten Mammuts gelebt haben. Obwohl ihre Gebirgswelt bis zu 1'096 m über den Meeresspiegel aufragt und die Wrangelinsel im Winter völlig von Treibeisschollen eingeschlossen wird, ist das Land nicht vergletschert. Die sich nördlich anschliessende polare Packeisgrenze ist im Sommer in dieser Gegend in der Regel nur etwa 100 bis 200 km entfernt. Daher kommt es vor, dass die Wrangel Insel selbst im Sommer nur schwer erreichbar ist, wenn sie von dicken Treibeisschollen umschlossen wird. 1823 vermutete Ferdinand von Wrangel bei der Kartografierung der Tschuktschen-Halbinsel die Existenz einer der Halbinsel im Nordpolarmeer vorgelagerten Insel, nachdem er beobachtet hatte, dass Vogelschwärme weiter auf das Polarmeer hinausflogen. Die einheimischen Tschuktschen bestätigten dies, jedoch wurde die Insel erst 1849 gesichtet und am 12. August 1881 erstmals betreten. |
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Walrosskolonie auf einer Eisscholle vor Wrangel Island |
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10. Tag: Ost Sibirische See |
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11. Tag: Ayon Island |
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Es gibt zwei indigene Völker in der russischen Arktis, die von der Rentierzucht abhängig sind. Zum einen die Tschuktschen, die auf der gleichnamigen Halbinsel leben, und zum anderen die Nenzen, die in der Region der Taimyr-Halbinsel bis zum Weissen Meer westlich von Severnaja Semlja zu Hause sind. Wir werden versuchen ein Lager dieser Nomaden zu besuchen. |
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Rentierherde in der sibirischen Tundra |
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12. - 13.Tag: Medvezhyi Inseln und Ost Sibirische See |
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14. - 16. Tag: Neu Sibirische Inseln |
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Neusibirische Inseln |
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Die Neusibirischen Inseln liegen nördlich von Ostsibirien und bestehen aus einer Gruppe von 4 grösseren Inseln, sowie kleineren in der Umgebung. 400 Kilometer westlich der Ljachow-Inseln mündet der Strom Lena mit seinem grossen Mündungsdelta ins Eismeer. |
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Permafrostboden an der Küste einer der Neusibirischen Inseln |
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17. - 18. Tag: Laptev Meer |
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19. - 21. Tag: Severnaya Zemlya |
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überhaupt. Berge und Gletscher bedecken die Insel. Über 40 Arten von Pflanzen und noch mehr Vogelarten haben hier ihre Heimat. Im Sommer vermischt sich Schnabelgeklapper mit dem Geschrei der unzähligen Seevögel und Gänse, die in den Tundrengebieten anzutreffen sind. |
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Sewernaja Semlja |
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Die Inseln von Sewernaja Semlja, welche den nördlichsten Teil von Asien darstellt, sind fast gänzlich von Gletschern bedeckt. Einige der Inseln wurden im September 1913 auf einer privat finanzierten Schiffsexpedition mit dem Eisbrecher «Taimyr» von Boris Andrejewitsch Wilkizki im Eis des Arktischen Ozeans entdeckt, als er beim Versuch, die Nordostpassage von Osten nach Westen zu durchfahren, am Kap Tscheljuskin wegen einer Eisbarriere nach Norden ausweichen musste. Die Inselgruppe besteht aus vier grossen und drei kleineren Inseln. Die einsam gelegenen Inseln haben eine äusserst interessante Tierwelt und sind auch durch ihre bizarre Landschaft unvergesslich. Bis auf einige Forscher lebt niemand auf diesen Inseln. Eine Forschungsstation kann z.B. auf der Bolschewik-Insel kann gelegentlich besucht werden. Ansonsten sind Fahrten durch die Meerengen ein Erlebnis, wo Sie grosse Eisberge und oft auch Eisbären sehen werden - eine fantastische und beeindruckende Eislandschaft. |
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Küstenabschnitt von Severnaya Zemlya |
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22. – 23. Tag: auf See in der Karasee |
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24. - 26. Tag: Franz Josef Land |
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mussten, nachdem ihr Schiff vor der Küste von den Eismassen zermalmt wurde. Eine grosse Vogelkolonie ist an den Felsklippen beheimatet, aber noch beeindruckender ist es, wenn unser Schiff direkt auf den Rubini Rock zufährt, einen senkrecht aufragenden Felsen, der Brutplatz für Hunderttausende von Dreizehenmöwen, Krabbentaucher und Eissturmvögel ist. Wir versuchen ganz nah heranzukommen und so beste Fotomotive zu ermöglichen. |
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Franz-Josef-Land |
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Franz-Josef-Land ist eine Inselgruppe im Nordpolarmeer. Sie liegt östlich von Spitzbergen und nordwestlich der Inselgruppe Sewernaja Semlja. Die Inseln sind durch Fjorde, Buchten und meist zugefrorene Meerengen unterteilt. Franz Josef Land wurde offiziell am 30. August 1873 durch die Österreich-Ungarische Nordpolexpedition unter Leitung von Julius Payer und Carl Weyprecht entdeckt und nach dem Geldgeber der Expedition, dem Österreichisch-Ungarischen Monarchen Franz Joseph benannt. |
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Kap Tegetthoff auf der von der Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition entdeckten Hall-Insel. |
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27.-28. Tag: Barentsee |
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Auf der Überfahrt von Franz Josef Land nach Murmansk erwarten wir nochmals Wale |
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29. Tag: Murmansk |
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Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen. |
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Preise für PolarNEWS - Leserexpedition
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Reiseleitung: Dr. Michael Wenger (Meeresbiologe) |
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