Aus der Nordwestpassage nach Westgrönland |
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Tourcode 967503-01 |
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Datum: 10. bis 26. September 2019 |
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Der Nordpol und die Nordwestpassage vom Atlantik zum Pazifik waren lange Zeit die begehrtesten Ziele von Polarforschern und der Seefahrernationen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Erschliessung neuer Handelswege und damit grosse kommerzielle Vorteile. Bereits im Jahr 1845 stach Sir John Franklin mit den beiden Forschungsschiffen «Erebus» und «Terror» von England aus nach Alaska in See, um die Passage zu finden. Franklin befehligte 128 Offiziere und Mannschaftsmitglieder. Keiner von ihnen kehrte lebend nach Hause. Noch nie zuvor waren in der Geschichte der Polarforschung so viele Menschen auf einmal verschwunden. Weder die britische Öffentlichkeit, noch die Royal Navy hatten ernsthaft an ein Scheitern Franklins und seiner Mannschaft gedacht. Deshalb wurde erst 1848 mit Nachforschungen begonnen. Das tragische Schicksal der Mannschaft wurde zur Legende und regte zahlreiche weitere Forschungsexpeditionen an. Erst ein halbes Jahrhundert später gelang Roald Amundsen schliesslich die Entdeckung der Passage. Sie ist die kürzeste und damit schnellste Verbindung für Schiffe nach Japan oder Indien, zumindest theoretisch. Praktisch ist sie bis auf wenige Wochen im Jahr kaum passierbar, denn extreme Kälte, ein Gewirr aus Inseln, Passagen und Riffen, ewiges Zwielicht und nicht zuletzt Eis versperren den Weg. Auf unserer Expeditions-Kreuzfahrt reisen wir ebenfalls entlang der atemberaubenden westgrönländischen Küste von Qaanaaq über Ilulissat nach Kangerlussuaq. Wir werden mit unseren Zodiacs durch die Diskobucht fahren, wo wir atemberaubende Eisskulpturen bestaunen können. |
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Reiseverlauf
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Reisebegleitung: Julia Hager |
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1. Tag: Hinflug
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Linienflug von Zürich über Frankfurt nach Ottawa. Übernachtung im Hotel. |
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2. Tag: Resolute und Einschiffung
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Per Charterflug geht es nach Resolute, wo unser Expeditionsschiff bereits auf uns wartet. Vor der Einschiffung haben wir die Möglichkeit, die kleine arktische Stadt zu entdecken. |
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3.-6. Tag: Kanadische Arktis und Beechy Island
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Am Strand von Beechey Island stehen drei Merksteine, die an all die verlorenen Männer der Franklin-Expedition erinnern. Wir finden hier aber auch weitere Hinterlassenschaften der Franklin-Expedition und deren Suche nach der Nordwestpassage in Form von Dosennahrung sowie einige Gräber, die das Rätsel um die Schicksale der Männer noch vertiefen. |
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7.-8. Tag: Smith Sound
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Wir werden soweit wie möglich nach Norden fahren und beide Seiten von Smith Sound erkunden, die unbewohnte Passage zwischen der Insel Ellesmere und Grönland. |
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9. Tag: Qaanaaq
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Unser erster Stopp in Grönland ist Qaanaaq, früher bekannt als Thule, eine der nördlichsten Städte der Welt. Hier teilen sich die lokalen Inuit ihre Kultur und Traditionen, und das Museum eröffnet einen guten Einblick in das alltägliche Leben an einem der nördlichsten Orte der Erde. |
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10. Tag: Auf See
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Auf dem Weg nach Süden, entlang der Westküste von Grönland, bereiten uns die Experten an Bord auf die Abenteuer vor, die auf unserer Expeditions-Kreuzfahrt noch vor uns liegen. |
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11.-15. Tag: Westgrönland
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Wir sollten bei der Ankunft in Uummannaq unbedingt an Deck sein, um den markanten Herzberg, der die Bucht überragt, zu erblicken. Ein Spaziergang durch das farbenfrohe Dorf bringt uns mit der Walfangzeit aus vergangenen Jahrhunderten in Berühung. Später besuchen wir die berühmte Mumienfundstätte in Qilaktisoq. Ein weiteres Ziel zählt zu den schönsten Regionen Grönlands: Wir versuchen, so nah wie möglich an die mächtige Eiskante des gut drei Kilometer breiten Eqip Sermia-Gletschers zu gelangen. Mit etwas Glück erleben wir die "Geburt" eines Eisberges. |
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Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise ist Ilulissat in der sagenumwobenen Diskobucht. Der grönländische Name bedeutet „Eisberge“. Ilulissat liegt nämlich an der Mündung des Ilulissat-Eisfjords, auf dem eine Unmenge gigantischer Eisberge treiben. Das Eis bricht vom Gletscher Sermeq Kujalleq ab und stürzt in den Fjord. Es ist ein faszinierendes Schauspiel, bei dem diese unglaublichen Eisberge entstehen. Sermeq Kujalleq zählt zu den produktivsten Gletschern der nördlichen Hemisphäre. Entlang der Küste geht es südwärts nach Kangerlussuaq. Erfreuen wir uns nicht nur am arktischen Sommer, sondern auch an den farblichen Kontrasten, die sowohl Eisberge als auch die grönländische Küste bieten. |
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16. Tag: Ausschiffung
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Wir erreichen Kangerlussuaq, wo unsere spannende Expedition endet. Nach der Ausschiffung fliegen wir nach Kopenhagen. Eine Übernachtung im Hotel. |
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17. Tag: Rückflug
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Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. |
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Hinweis
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Alle hier dargestellten Reiseverläufe dienen der groben Orientierung. Das Programm kann sich durch lokal vorherrschende Eis- und Wetterbedingungen, Verfügbarkeit von Anlandungsorten, sowie Tierbeobachtungsmöglichkeiten vor Ort laufend ändern. Der endgültige Reiseverlauf wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Flexibilität ist Grundvoraussetzung bei Expeditionsreisen. |
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Angaben und Deckplan zur Ocean Adventurer finden Sie hier. |
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Preise für PolarNEWS - Leserexpedition
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Reisebegleitung
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Julia Hager, Meeresbiologin |
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